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Die Sonne kommt: Moll Rail treibt Produktion mit erneuerbarer Energien voran

Mit neuen Photovoltaikprojekten und Energiespeicherlösungen baut das Unternehmen seine internationale Solarstrategie konsequent aus.

Wenn die Tage länger werden und die Sonne an Kraft gewinnt, nutzt auch die Industrie verstärkt das Potenzial erneuerbarer Energien. Die Leonhard Moll Betonwerke setzen gezielt auf Solarenergie, um die Produktion ihrer vorgespannten Betonschwellen nachhaltiger zu gestalten.

Bereits heute sind an mehreren europäischen Standorten Photovoltaikanlagen im Einsatz. Insgesamt sechs Solaranlagen tragen zur Energieversorgung der Produktionsstätten bei – darunter Anlagen in Kroatien, der Tschechischen Republik und der Slowakei. Eine weitere Anlage steht kurz vor der Inbetriebnahme am deutschen Standort in Biebesheim und erweitert die bestehende Infrastruktur.

Mit dem aktuellen Projekt im sachsen-anhaltischen Güsen geht das Unternehmen nun einen entscheidenden Schritt weiter: Erstmals wird eine bodenmontierte Solaranlage realisiert. Auf einer Fläche von rund 1.000 Quadratmetern entsteht eine Anlage mit einer Spitzenleistung von etwa 210 kW. Ergänzt wird diese durch ein modernes Batteriespeichersystem, das bis zu 230 kWh Solarenergie speichern kann. So kann die erzeugte Energie auch bei geringer Sonneneinstrahlung effizient genutzt werden.

„Mit diesem Projekt betreten wir Neuland. Es wird Herausforderungen geben und viel zu lernen. Aber unser Ziel ist klar: die Produktion von vorgespannten Betonschwellen immer nachhaltiger zu machen“, erklärt Andrea Benincasa, CEO der Leonhard Moll AG Gruppe.

Die Investitionen in erneuerbare Energien sind Teil einer langfristigen Strategie, mit der das Unternehmen seine Produktionsprozesse ressourcenschonender und zukunftsfähiger aufstellt. Gleichzeitig leisten die Maßnahmen einen konkreten Beitrag zur Reduzierung von Emissionen und zur Transformation der Mobilitäts- und Infrastrukturbranche.

Mit Projekten wie in Güsen zeigt sich, wie industrielle Produktion und nachhaltige Energieversorgung zunehmend zusammenwachsen können – ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer klimafreundlicheren Verkehrsinfrastruktur in Europa.