Nach mehr als zwei Jahrzehnten im Dornröschenschlaf steht eine traditionsreiche Bahnverbindung in Irland vor ihrer Wiedereröffnung: Die Strecke zwischen Limerick und dem Hafen von Foynes, auf der bereits seit 1853 Güter transportiert wurden, wird derzeit umfassend reaktiviert. Die Wiederinbetriebnahme markiert einen wichtigen Meilenstein für die irische Schieneninfrastruktur und stärkt zugleich nachhaltige Transportlösungen im Güterverkehr.
Im Rahmen dieses Projekts konnte die Irish Rail (Iarnród Éireann) den Bedarf an Betonschwellen nicht vollständig aus nationalen Kapazitäten decken. Hier kam Moll Rail ins Spiel: 2024 haben wir insgesamt 65.000 vorgespannte Betonschwellen des Typs IR08 geliefert und damit maßgeblich die Umsetzung des Projekts unterstützt.
Die Anforderungen an Produktion und Logistik waren dabei hoch. Mit einem Gewicht von rund 325 Kilogramm pro Schwelle zählt der Transport zu den zentralen Herausforderungen. Große Distanzen gilt es bei der Auslieferung von Betonschwellen im Normalfall zu verhindern. Hinzu kamen spezifische technische Anforderungen an die Schwellen selbst, die exakt auf die lokalen technischen Normen abgestimmt sein mussten.
Trotz dieser Rahmenbedingungen gelang es, sowohl die Fertigung als auch die Auslieferung der Schwellen gut und effizient auf den Weg zu bringen. Das Projekt zeigt exemplarisch, wie spezialisierte industrielle Expertise im Verbund mit der hohen Logistikkompetenz unserer Transportpartnerdazu beitragen kann, auch in Ländern ohne Produktionsstandorte von Moll Rail anspruchsvolle Bahnstreckensanierungen zu realisieren.
Mit der bevorstehenden Wiedereröffnung der Strecke Limerick–Foynes wird nicht nur eine historische Verbindung reaktiviert. Es entsteht zugleich eine leistungsfähige Grundlage für den modernen, nachhaltigen Güterverkehr in Irland.
